Von Photoshop zu Sketch wechseln

Alle Tipps und Gründe für den Wechsel von Photoshop zu Sketch und was du dabei beachten musst

In der Design-Community wird immer mehr über den Wechsel von Photoshop zu Sketch gesprochen – doch wie kann das gelingen? Vielleicht hast du schon Jahre oder Jahrzehnte lang Erfahrung mit Photoshop, kennst dich in den entlegensten Winkeln des Programms aus und kannst alle UI- und Screendesign-Aufgaben schnell lösen. Warum sollte man also über einen Wechsel nachdenken?

Überzeuge dich und deinen Chef von Sketch

3 Gründe für Designer, noch heute zu Sketch zu wechseln

Als erstes solltest du als Designer (oder Programmierer) von Sketch überzeugt werden. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Gründe an, warum Sketch gegenüber Photoshop die Nase vorn hat.

  1. Es ist schnell und schlank
    Aufgaben, die früher viele Klicks gebraucht haben gehen jetzt einfacher, schneller und effizienter von der Hand. Sketch fokussiert sich in den Grundeinstellungen auf die wichtigsten Aufgaben eines Designers. Trotzdem ist es ein Programm mit großer Tiefe und detailtreue – keine ungenauen Entwürfe mehr!
  2. Die Umsetzung von digitalen Projekten wird einfacher
    Ganz ehrlich: Sketch ist keine eierlegende Wollmilchsau. Aber es ist genau die Anwendung, die du brauchst um dein Design auf Screens und digitale Oberflächen anzupassen. Du kommst in eine Umgebung, die sich an deine Erfahrungen mit Adobe anlehnt. Deshalb wirst du über deine Fähigkeiten als Designer erstaunt sein.
  3. Die Community und ein ambitioniertes Entwicklerteam
    Entdecke, was für eine mächtige Community Designer und Programmierer sind. Dadurch entsteht gerade eine der spannendsten Apps für Designer. Neue Funktionen werden schnell und konsequent eingeführt und für alle Sonderaufgaben gibt es eine große Sammlung an Plugins.

Aus diesen 3 Gründen sollte dein Unternehmen auf Sketch setzen

Als Designer braucht man häufig gute Argumente, um das Management von einem so fundamentalen Wandel zu überzeugen. Insbesondere wenn man einen eng getakteten Releaseplan hat, ist es gar nicht so einfach, mal eben das zentrale Tool zur Erstellung neuer Designs zu wechseln.

  1. Sketch wurde für Screendesign programmiert – Photoshop für Bildbearbeitung
    Die Lösung von Adobe ist vor über 30 Jahren für die digitale Bildbearbeitung programmiert worden. Damit kannst du tolle Effekte über Fotos legen oder Freisteller produzieren. Sketch wurde vor knapp 5 Jahren ins Leben gerufen, um digitale Oberflächen zu gestalten. Das bietet die Flexibilität und Agilität, die neue Design-Prozesse mit kurzen Feedback-Schleifen und guter Versionierung brauchen.
  2. Die Kooperation und Kommunikation mit anderen Teams wird einfacher
    Wenn man bedenkt, dass Entwickler nach Informationen in einer Foto-Anwendung suchen müssen, fällt einem auf: die gestalterischen Produkte von Adobe sind für Entwickler meist ein graus und kompliziert zu bedienen. Die Anwendung von Bohemian Coding ist für die Schnittstelle zwischen Design und Technologie gemacht. Wichtige Informationen sind auf den ersten Blick sichtbar, der Export unterstützt sofort die richtigen Formate und es können große Projekte in einer Datei zusammengefasst werden.
  3. Neue Funktionen lassen sich einfach mit JavaScript-Plugins nachrüsten
    Design und Tech verschmelzen in den nächsten Jahren immer weiter miteinander. Fehlende Funktionen können die Projektteams sofort und schon mit grundlegenden JavaScript-Kenntnissen selbst hinzufügen. Der Funktionsumfang von Photoshop wird nur zu ca. 20% von einem Screendesigner ausgenutzt – fehlen Funktionen sind Erweiterungen oder Änderungen am Workflow zeitaufwändig und teuer.

Bonus: beim Wechsel sparst du sogar noch Geld!

Wer für das User Interface Design auf Photoshop angewiesen ist, darf nicht vergessen, dass auch noch viele andere Programme und Lizenzen wegen dieser Entscheidung einmal erworben wurden. Mit Sketch kannst du dir häufig die Lizenzgebühren von vielen Tools sparen. So fallen auch schon direkt drei weitere Argumente für Sketch als Design Tool an.

  • Photoshop für die Hauptarbeit als pixelbasiertes User Interface-Designprogramm
  • Vektorbasierte Programme wie InDesign oder Illustrator
    Lizenzkosten für Adobe zusammen min. 60€/mntl
  • Wireframing-Tools wie Omnigraffle oder Lucidchart
    Lizenzkosten ca. 199€

Du brauchst noch mehr Gründe für den Wechsel von Photoshop zu Sketch?

Kompatibilität

Mittlerweile veröffentlichen auch die großen Internetfirmen Google, Facebook und Airbnb .sketch-Dateien mit Logos, Designvorgaben und Branding Guides. Sie produzieren eigene Templates, Plugins oder Applikationen, die die Arbeit zwischen Sketch und ihren Services erleichtern.

Auch alte PSD-Dateien lassen sich mit Avocode schnell und einfach in .sketch-Dateien umwandeln. Wie das funktioniert kannst du im Beitrag „PSD in Sketch-Dateien verwandeln“ nachlesen.

Entwicklung und Stabilität

Die Anwendung ist nach über 6 Jahren Entwicklung schon lange sehr stabil und macht zuverlässig seinen Job. Auch mit großen Projekten hat es keine Probleme und läuft flüssig auf einem MacBook Pro. Das beste ist, dass seit 2016 nochmal deutlich am Funktionsumfang geschraubt wurde: es gibt eine iOS App, der SVG-Export hat sich verbessert, die Stabilität hat zugenommen und vieles mehr. Das Entwicklerteam hat bewiesen, welche Schritte zu einem noch intuitiveren arbeiten möglich sind.

Warum Designer Sketch bevorzugen

Jetzt geht es eigentlich nur noch darum, dass du auch andere Designer überzeugst. Photoshop wird gelöscht und kann in den Papierkorb verschoben werden, weil es komplett von Sketch ersetzt wurde. Jetzt bist du dran: Warum bist du von Photoshop zu Sketch gewechselt? Was hält dich und dein Team vielleicht noch davon ab, das Design-Tool zu wechseln? Schreib deine Erfahrungen in die Kommentare!

Verbessern, bitte!Das Glas ist halbleer.Solide - vielen Dank.Cool, danke.Wow, super Beitrag! (1 votes, average: 5,00 out of 5)
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